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... Ängste erkennen und verwandeln

Es gilt inzwischen als erwiesen, dass negativer Stress ein Hauptfaktor bei der Entstehung von Erkrankungen und psychischen Störungen darstellt. Viele Menschen wissen überhaupt nicht mehr, wie sich entspannt sein anfühlt.
Unser Organismus ist darauf ausgelegt zwischen Stress und Entspannung ausgewogen zu wechseln. In der Stressphase ist unser Symphatikus (vegetatives Nervensystem) aktiv. Er hält uns bereit für Kampf oder Flucht. Alle Energie die nicht primär zu überlebensnotwendigen Prozessen benötigt wird, wird dem Überlebenskampfmodus zur Verfügung gestellt. Zum Beispiel die Energie, die am Übergang von Magen zur Speiseröhre benötigt wird um den Rückfluß zu verhindern, wird im Falle eines "realen Überlebenskampfes" nicht unbedingt benötigt. Da viele von uns leider sehr häufig, oder fast immer in diesem Überlebenskampfmodus unterwegs sind, kennen sehr viele Menschen auch ein mögliches Ergebnis davon: nämlich Sodbrennen. Erst wenn die Gefahr gebannt ist, schaltet unser vegetatives Nervensystem um auf den Parasymphatikus. Dieser läßt unter anderem den Blutdruck sinken und regt die Verdauung an.
Nur in Entspannung hat unser Verdauungstrakt genügend Energie unsere Nahrung effektiv aufzuschlüsseln, um sie für unseren Organismus verwertbar zu machen. Das macht vielleicht schon deutlich, dass Entspannung für unsere Ernährung genauso wichtig ist wie gesunde Lebensmittel. Häufig wissen wir selbst nicht genau, warum es uns so schwer fällt zu entspannen. Das liegt daran, dass wir unbewusste Ängste haben, die uns unter Strom halten. Um uns öfter gelöst und entspannt fühlen zu können, macht es Sinn seine unbewussten Ängste zu erkennen, erst dann sind sie der Veränderung zugänglich.



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